Berufsbild Fahrzeuglackierer/-in

Ein High-Tech-Beruf mit glänzenden Aussichten

Ein topaktueller, kreativer High-Tech-Beruf. Der Fahrzeuglackierer schützt und veredelt Karosserien, vom Motorrad bis zum Truck. Unfallschäden werden beseitigt, Lackoberflächen gepflegt, Unterbodenschutz gespritzt. Kurz, der Beruf trägt wesentlich zur Werterhaltung bei. Ausgerüstet mit modernsten und umweltfreundlichen Lackieranlagen sorgt er nicht nur für den Mitarbeiterschutz, sondern gewährleistet auch TOP-Qualität. Fahrzeuglackierer verwandeln Serienmodelle in unverwechselbare Einzelstücke. Mit Kreativität und technischem know-how werden Karosserieoberflächen nach allen Regeln der Lackkunst bearbeitet.

Farbiges Fahrzeugdesign

Der Fahrzeuglackierer ist darauf spezialisiert, Karosserien phantasievoll zu designen und Lack- oder Karosserieschäden zu beheben, beispielsweise durch Airbrush-Technik, durch Instandsetzung und Veredelung. Von der schlichten, dezenten Farbabstufung bei Limousinen über werbewirksam aufgemachte Firmenfahrzeuge bis hin zur Schriftgestaltung mit modernster Computertechnik.

Umweltfreundliche Werkstoffe

Die Devise lautet: Farbe bekennen in Punkto Ideen und fachmännischer Ausführung mit umweltverträglichen Farben und Lacken. Ob mit Pinsel, Lackierpistole oder modernster Lackieranlage. Interessante und kreative Tätigkeiten für individuelle Fähigkeiten und Neigungen.

Ein Beruf mit Zukunft, viele Wege stehen offen.

Voraussetzungen:

Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.

Wer Interesse an Kraftfahrzeugen und Farben sowie ein physikalisch-technisches Verständnis hat, bringt gute Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Fahrzeuglackierer mit.

Ausbildungszeit:

3 Jahre (36 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung, Arbeitsrecht und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • Kundenorientierung
  • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken
  • Auftragsübernahme, Planung, Vorbereitung und Organisation von Arbeitsaufgaben, Arbeiten im Team
  • Einrichten von Arbeitsplätzen
  • Bedienen und in Stand halten von Geräten, Werkzeugen, Maschinen und Anlagen
  • Be- und Verarbeiten von Werk-, Hilfs- und Beschichtungsstoffen sowie von Bauteilen
  • Prüfen, Bewerten und Vorbereiten von Untergründen
  • Herstellen, Bearbeiten, Behandeln und Gestalten von Oberflächen
  • Ausführen von Demontage- und Montagearbeiten
  • Herstellen von Beschriftungen, Design- und Effektlackierungen
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • Mischen von Farben und Farbtönen

Zwischenprüfung:

Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:

Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.